Wir machen Winterpause! Ab dem 02.03.2026 sind wir wieder für Sie da.

Tomaten richtig anbauen – so funktioniert’s

Tomaten richtig anbauen - So geht's

Und warum ein Edelstahl-Spiralstab keine gute Idee ist!

Tomaten zählen zu den beliebtesten Gemüsepflanzen und viele möchten sie im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon selbst anbauen, manche haben sogar ein eigenes Gewächshaus für ihre Schützlinge.

Sie brauchen pro Pflanze ca. 12l Erdvolumen, idealerweise gute Gärtnererde ohne Klärschlämme oder zu viel Schwarztorf, ausreichend Dünger, am besten einen guten Langzeitdünger, der die Pflanze bis zum Ende der Ernte versorgt und um die Pflanze zu stärken, z.B. gegen Blütenendfäule resistenter zu machen, Granu-Gips, welches wie auch der Dünger beim Einpflanzen direkt mit untergemischt wird, dann werden Ihre Tomatenpflanzen rasch wachsen und emporranken.

Nicht selten wird als Rankhilfe dafür ein Spiralstab aus Edelstahl genommen. Doch Achtung, haben Sie diesen im Sommer mal angefasst.

Ganz schön heiß, oder?

Der Tomatentrieb, der an diesem teils kochend heißen Stab anliegt, verbrüht sich regelrecht, kann dadurch weniger Wasser und Nährstoffe transportieren. Die Folge Ihre Tomate wächst nur mäßig weiter und trägt nur einen Bruchteil der Früchte, die sie eigentlich in der Lage wäre auszubilden.

Andere Stäbe aus Kunststoff oder Bambus werden zwar nicht so heiß, sind damit also schon besser, wenn auch vielleicht nicht so hübsch wie ihre Verwandten aus Edelstahl, sie bleiben aber immer starr. Besonders da wo die Pflanzen etwas im Wind stehen, werden die Blatt- und auch Fruchttriebe der Tomate aber immer bewegt, was bei einem starr angebundenen Terminaltrieb dazu führen kann, dass Ihnen ganze Triebe abbrechen.

Wir empfehlen unseren Kunden da, wo es möglich ist, über der Tomatenpflanzen so genannte Tomaten-Haken anzubringen und die Tomate locker an der Schnur anzubinden. Der anfangs dünne Terminaltrieb wird später deutlich stärker und braucht daher in seiner Schlaufe etwas Platz, um sich auszubreiten. Die schnell wachsende Pflanze muss nun regelmäßig um die Schnur gewickelt werden. Die Pflanze kann nun gut im Wind mitschwingen, ohne dass etwas bricht.

Bei den meisten Tomatenarten (nicht bei Buschtomaten) müssen die Geiztriebe ausgegeizt werden. Das sollte man aber nur bis mittags tun, damit der Wundverschluss noch vor der Nachtfeuchte geschieht und Pilze und Sporen nicht eindringen können.

Stößt die Pflanze bis an ihre Aufhängung kann die auf dem Tomatenhaken aufgewickelte Schnur abgelassen werden. Da alle unter der Fruchternte befindlichen Blatttriebe entfernt werden können (Entblatten), wickelt sich der nun nackte Terminaltrieb unten am Boden, was ihm aber nichts ausmacht. Die Kraft der Pflanze kann so in die neuen Blatttriebe und natürlich Früchte gesteckt werden, damit Sie eine lange und ertragreiche Ernte genießen können.

Außerdem bleibt die Fruchternte so immer auf einer angenehmen Höhe.

Wenn Sie weitere Fragen haben oder sich mal ansehen möchten, wie es funktioniert, dann besuchen Sie uns gern. Unsere Tomatenplantage ist ab Ende April bepflanzt und man kann ab ca. Mitte Juni bei uns Tomaten selbst ernten.

Tomaten richtig anbauen - Die Gärtnerei Zech erklärt wie's funktioniert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

zwei × drei =

Weitere Artikel